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ALLERGENFREI LEBEN


80 Millionen Europäer sind von Allergien betroffen

Eine aktuelle Studie belegt, dass in den Industriestaaten 23 Prozent der Bevölkerung von Allergien betroffen sind und sich die Zahl der Allergiker im Steigen befindet. In Deutschland, unserem touristischen Hauptherkunftsgebiet, leidet jeder vierte Erwachsene und jedes dritte Kind an dieser "modernen Zivilisationskrankheit", deren Verbreitung überproportional häufig in mittleren und höheren sozialen Schichten anzutreffen ist.

Erholung ab 1.500 Meter

Die häufigsten allergischen Erkrankungen der Luftwege - Heuschnupfen und Asthma bronchiale - beruhen überwiegend auf einer Sensibilisierung gegen natürlich vorkommende, im allgemeinen über den ganzen Erdball verteilte Umweltstoffe wie Pollen, den Antigenen der Hausstaubmilbe, Schimmelpilzsporen und Tierepithelien (Tierhaare).

Allergen-Karenz als Therapieform

Orte aufzusuchen, an denen die allergieauslösenden Stoffe nicht bzw. in stark reduzierter Menge vorkommen, ist die einfachste Form der Behandlung einer Allergie und gleichsam aus medizinischer Sicht eine sehr bedeutende.
Aerobiologische und ökologische Untersuchungen beweisen, dass mit zunehmender Höhenlage geographisch-klimatische Bedingungen herrschen, die das Vorkommen von Pollen, Hausstaubmilben und Schimmelpilzen minimieren.
Das Hochgebirgsklima ab einer Seehöhe von 1.500 Meter garantiert laut wissenschaftlicher Studien eine absolute Milben- und Schimmelpilzfreiheit und eine geringere Pollenbelastung als in Tallagen.

Qualitätssicherung durch festgesetze Standards

Gerade im Hinblick auf die Urlaubsplanung legt der Allergiker großen Wert auf genaueste Auskünfte über den Ferienort und das Quartier. Was vielen als übertriebene, pedantische Informationssucht erscheinen mag, ist in diesem Fall ausschlaggebend für einen Aufenthalt ohne Allergiebeschwerden. Das Festlegen fix einzuhaltender Kriterien, spezielle Kataloge und ein Gütesiegel für Urlaubsorte bzw. Unterkünfte können den Informationsfluss zwischen Urlaubsanbietern und Gästen wesentlich verbessern. Umfrageergebnisse bestätigen, dass es zwischen den vielfältigen Bedürfnissen von Allergikern und den tatsächlichen Urlaubsangeboten noch zahlreiche Abstimmungsdefizite gibt.

Genau hier setzt die Gruppe "ALLERGENFREI LEBEN" an: Gemeinsam mit der "Europäischen Stiftung für Allergieforschung- ECARF, der Charité -Universitätsmedizin Berlin", mit Fachärzten, insbesondere Dr. Alexander Frank, Lungenfacharzt in Innsbruck und Dr. Wolfgang Jorde, Internist und Allergologe in Mönchengladbach, und mit vielen weiteren Institutionen wurden betriebliche Standards definiert, die für die Anforderungen von Allergikern unerlässlich sind. Eine spezielle Kennzeichnung von Betrieben, die diesen Kriterien entsprechen, erleichtert dem Allergiker ganz wesentlich die Auswahl seines Feriendomizils. Regelmäßige Qualitätskontrollen (wie z. B. Pollenmessungen, Untersuchungen auf Milben- und Schimmelpilzbefall) sind eine Hilfestellung für den Hotelier und sichern eine beschwerdefreie Zeit in den "ausgezeichneten" Quartieren bzw. Regionen. Die Zertifizierung der Betriebe erfolgt durch eine unabhängige Fachkommission. Das Gütesiegel als sichtbares Zeichen ist Garant für "reine" Erholung in den Alpen.

Gesundheit soll im Tourismus zu einem Gütesiegel werden

"Urlaub ist gesund" lautet das einfache Motto von unzähligen Touristikanbietern, die gleichfalls mit der Parole "Wellness ist gesund" den Markt überschwemmen. Betrachtet man diese Aussagen von medizinischer Seite, so kommt man zur ernüchternden Erkenntnis, dass es kaum fundierte Untersuchungen gibt, welche diese scheinbaren Tatsachen unterstützen.
Der erholungssuchende Gast geht schlichtweg davon aus, dass alles, was ihm geboten wird, als solches gesundheitsfördernd ist. Wir, das IHS-Institut Humpeler-Schobersberger GmbH, Forschungsinstitut für Urlaubs- und Freizeitmedizin sowie Gesundheitstourismus, haben uns das Ziel gesetzt, wissenschaftliche Klarheit in dieses Dunkel zu bringen.
Unser Ziel: Das Werbeargument Gesundheit muss im Gesundheitstourismus zu einem Gütesigel werden. Wie muss also ein Urlaub aussehen, der die Gesundheit optimal fördert? Ist jede Urlaubsform für jeden Gast geeignet? Gibt es Regionen, die für spezielle Gästegruppen besonders geeignet sind (z.B. die Alpen)? Dass derartige wichtige Fragen auch spannende Resultate zutage fördern, zeigt unser Projekt AMAS -(Austrian Moderate Altitude Study)-2000. In den Jahren 1998-2000 konnten wir eindrucksvoll nachweisen, welche Vielfalt von positiven Aus-wirkungen ein mehrwöchiger Wanderurlaub in den Bergen haben kann. Basierend auf den AMAS-Fakten entwickelten wir ein spezielles Aktiv-Urlaubsprogramm (AMAS-Welltain®-Urlaub), das im Jahre 2002 erstmals in Lech a. Arlberg umgesetzt wurde. Nur durch die Kooperation mit kompetenten Partnern ist die Realisierung unserer Ziele, wie im Falle von AMAS-Welltain® möglich.
Deshalb hat sich  "ALLERGENFREI LEBEN" entschlossem mit dem IHS zusammenarbeiten, um auf dem Gebiet des alpinen Gesundheitstourismus einen optimalen Urlaub auch für den Allergiker zu gestalten.

--->"Ausführliche Informationen zu Allergischen Reaktionen auf Curado.de"

 
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